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	<title>AKTUELLES Geschlechtertrennung-Archiv - EGGö - EUROPÄISCHE GESELLSCHAFT FÜR GESCHLECHTERGERECHTIGKEIT ÖSTERREICH</title>
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		<title>Symbolpolitik mit fatalen Folgen: Wie EU-Resolutionen geschlechtsbasierte Frauenrechte aushöhlen</title>
		<link>https://www.eggoe.at/symbolpolitik-mit-fatalen-folgen-wie-eu-resolutionen-geschlechtsbasierte-frauenrechte-aushoehlen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktionsteam]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Apr 2026 17:04:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AKTUELLES Daten & Statistiken]]></category>
		<category><![CDATA[AKTUELLES Geschlechtertrennung]]></category>
		<category><![CDATA[AKTUELLES Rechtssystem]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine politisch folgenschwere Entscheidung auf europäischer Ebene: Das sogenannte „Trans-Frauen-Votum“. Was als Akt der Inklusion gerahmt wird, ......</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.eggoe.at/symbolpolitik-mit-fatalen-folgen-wie-eu-resolutionen-geschlechtsbasierte-frauenrechte-aushoehlen/">Symbolpolitik mit fatalen Folgen: Wie EU-Resolutionen geschlechtsbasierte Frauenrechte aushöhlen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.eggoe.at">EGGö - EUROPÄISCHE GESELLSCHAFT FÜR GESCHLECHTERGERECHTIGKEIT ÖSTERREICH</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
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<p class="wp-block-paragraph">Eine politisch folgenschwere Entscheidung auf europäischer Ebene: Das sogenannte <strong>„Trans-Frauen-Votum“.</strong> Was als Akt der Inklusion gerahmt wird, stellt bei genauerer Betrachtung einen massiven Rückschritt für die Rechte von Frauen und Mädchen dar.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="513" src="https://www.eggoe.at/wp-content/uploads/2026/04/202604_symbolpolitik_teaser01.png" alt="" class="wp-image-4403 size-full" srcset="https://www.eggoe.at/wp-content/uploads/2026/04/202604_symbolpolitik_teaser01.png 1024w, https://www.eggoe.at/wp-content/uploads/2026/04/202604_symbolpolitik_teaser01-300x150.png 300w, https://www.eggoe.at/wp-content/uploads/2026/04/202604_symbolpolitik_teaser01-768x385.png 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">In Ziffer 1.2 der Empfehlung wird die „Bedeutung der vollen Anerkennung von Trans-Frauen als Frauen“ betont und erklärt, dass deren Einbeziehung für die Wirksamkeit von Gleichstellungs- und Gewaltschutzpolitiken unerlässlich sei. Zur Verdeutlichung: Dies wurde als Postition der EU bei der UN-Kommission über Lage und Ziele der EU-Frauenpolitik vorgetragen!!! Und niemand soll glauben, dass eine solche Empfehlung nicht wirkungsvoll sei.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Kernpunkte der Analyse für unsere Arbeit in Österreich:</strong></p>



<ul class="wp-block-list \&quot;wp-block-list\&quot;">
<li>Erosion der Kategorie „Frau“: Durch die Gleichsetzung von Identität und biologischem Geschlecht die rechtliche Kategorie „Frau“ entleert wird. Wenn der Begriff „Frau“ nicht mehr das weibliche Geschlecht bezeichnet, verlieren geschlechtsbasierte Schutzrechte – etwa in der Statistik, in der Medizin oder bei der Gewaltprävention – ihre Grundlage.</li>



<li>Gefährdung von Schutzräumen: Die Resolution ebnet den Weg dafür, den Zugang zu Frauenräumen (wie Frauenhäusern, Umkleiden oder Gefängnissen) allein an die subjektive Identität zu knüpfen. Dies untergräbt die Sicherheit, Privatsphäre und Würde von Frauen, für die diese Räume ursprünglich als Schutz vor männlicher Gewalt geschaffen wurden.</li>



<li>Datenblindheit verhindert Gerechtigkeit: Für eine echte Geschlechtergerechtigkeit brauchen wir präzise Daten auf Basis des biologischen Geschlechts. Wenn Statistiken (z. B. zum Gender Pay Gap oder zu Kriminalitätsraten) durch die Vermischung von Geschlecht und Gender-Identität verfälscht werden, wird es unmöglich, die spezifische Benachteiligung von Frauen wirksam zu bekämpfen.</li>



<li>Widerspruch zu internationalen Verträgen: Die Analyse zeigt auf, dass diese neuen politischen Leitlinien im Widerspruch zu etablierten Rahmenwerken wie der Istanbul-Konvention oder CEDAW stehen, die explizit den Schutz von Frauen aufgrund ihres biologischen Geschlechts vorsehen.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Warum uns das als EGGÖ betrifft:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">„Geschlechtergerechtigkeit“ darf nicht bedeuten, dass das weibliche Geschlecht als rechtliche Realität abgeschafft wird. Wir beobachten mit Sorge, dass symbolische Dokumente auf EU-Ebene zunehmend als „europäischer Konsens“ verkauft werden, ohne dass eine breite gesellschaftliche Debatte oder eine fundierte Folgenabschätzung stattgefunden hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Unsere Forderung:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Politik muss auf der Realität basieren. Wir fordern die Rückkehr zu einer Gesetzgebung, die die biologische Realität des Geschlechts anerkennt und schützt. Nur so können wir die hart erkämpften Rechte von Frauen sichern und eine Gesellschaft gestalten, die sowohl inklusiv als auch gerecht gegenüber den Rechten von Frauen und Mädchen ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der österreichische Kontext</strong>:</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Österreich beobachten wir mit Sorge, dass dieser „europäische Druck“ zunehmend dazu genutzt wird, bewährte nationale Schutzmechanismen aufzuweichen. In unserer heimischen Rechtslandschaft eigen sich konkrete Brennpunkte:</p>



<ul class="wp-block-list \&quot;wp-block-list\&quot;">
<li>Druck auf das Personenstandsgesetz: In Österreich ist die Änderung des Geschlechtseintrags derzeit noch an bestimmte Voraussetzungen (wie eine fachliche Begutachtung) gebunden. Die EU-Resolution zielt jedoch auf eine radikale „Self-ID“ (Selbstidentifikation) ab. Würde dies in österreichisches Recht übernommen, verlöre der Staat die Kontrolle darüber, wer Zugang zu geschlechterkontingentierten Ressourcen (z. B. Frauenförderprogramme, Quotenregeln) erhält.</li>



<li>Gefahr für das Gleichbehandlungsgesetz (GlBG): Unser Gleichbehandlungsrecht basiert auf der Erkenntnis, dass Frauen aufgrund ihres Geschlechts diskriminiert werden. Wenn „Geschlecht“ durch „Identität“ ersetzt wird, wird es für österreichische Unternehmen und Behörden unmöglich, gezielte Frauenförderung zu betreiben oder belastbare „Gender“-Pay-Gap-Berichte zu erstellen. Wer „Frau“ nicht mehr definiert, kann Diskriminierung gegen Frauen nicht mehr messen.</li>



<li>Schutzräume unter Rechtfertigungsdruck: Österreichische Frauenhäuser und Frauenberatungsstellen leisten unverzichtbare Arbeit. Wir sehen jedoch eine Tendenz, diese Einrichtungen rechtlich dazu zu drängen, den biologischen Status als Aufnahmekriterium aufzugeben. Dies gefährdet das Vertrauen von Gewaltopfern in den staatlichen Schutz.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Unsere Forderung als EGGÖ:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Geschlechtergerechtigkeit in Österreich darf nicht bedeuten, die Realität des weiblichen Geschlechts im Recht zu löschen. Wir fordern die österreichischen Abgeordneten im Nationalrat und im EU-Parlament auf:</p>



<ul class="wp-block-list \&quot;wp-block-list\&quot;">
<li>Schutz der Kategorie „Frau“: Das biologische Geschlecht muss als eindeutige Rechtskategorie erhalten bleiben.</li>



<li>Keine Experimente beim Personenstand: Wir lehnen eine reine Selbsterklärung des Geschlechts ab, die objektive Kriterien durch subjektive Befindlichkeiten ersetzt.</li>



<li>Priorität für den Schutz von Frauen: Schutzräume müssen exklusiv für das weibliche Geschlecht reserviert bleiben, ohne dass Trägerorganisationen und Beschäftigte rechtliche, finanzielle und sonstige Konsequenzen fürchten müssen.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Fazit: Wir fordern eine Rückkehr zur Sachlichkeit. Echte Gerechtigkeit braucht die Anerkennung biologischer Fakten. Nur so können wir die hart erkämpften Rechte von Frauen in Österreich und Europa für die Zukunft sichern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<br>Resolution zur „Anerkennung von Trans-Frauen“ (EU-Parlament).<br>Die Abstimmung im Europäischen Parlament (der eigentlichen EU-Institution) fand am 12. Februar 2026 statt. Dabei ging es um die Prioritäten der EU für die 70. Sitzung der UN-Frauenrechtskommission (CSW), die mittlerweile stattgefunden hat.&nbsp;</p>



<ul class="wp-block-list \&quot;wp-block-list\&quot;">
<li>Dokument: <a href="https://www.europarl.europa.eu/doceo/document/TA-10-2026-0051_DE.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Empfehlung des Europäischen Parlaments an den Rat (P10_TA(2026)0051) – „EU priorities for the 70th session of the UN Commission on the Status of Women“</a></li>



<li>Wesentlicher Punkt: In Ziffer 1.2 der Empfehlung wird die „Bedeutung der vollen Anerkennung von Trans-Frauen als Frauen“ betont und erklärt, dass deren Einbeziehung für die Wirksamkeit von Gleichstellungs- und Gewaltschutzpolitiken unerlässlich sei.</li>



<li>Ergebnis: Angenommen mit 340 Stimmen dafür, 141 dagegen bei 68 Enthaltungen.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.eggoe.at/symbolpolitik-mit-fatalen-folgen-wie-eu-resolutionen-geschlechtsbasierte-frauenrechte-aushoehlen/">Symbolpolitik mit fatalen Folgen: Wie EU-Resolutionen geschlechtsbasierte Frauenrechte aushöhlen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.eggoe.at">EGGö - EUROPÄISCHE GESELLSCHAFT FÜR GESCHLECHTERGERECHTIGKEIT ÖSTERREICH</a>.</p>
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		<title>Frauenräume können sich nicht &#8222;öffnen&#8220;</title>
		<link>https://www.eggoe.at/frauenraeume-koennen-sich-nicht-oeffnen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktionsteam]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 May 2023 17:20:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AKTUELLES Geschlechtertrennung]]></category>
		<category><![CDATA[AKTUELLES Meinungsfreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit Frauen sich selbst Räume geschaffen haben, die ausschließlich ihnen zugänglich sind, gibt es Angriffe und Versuche, diese Räume zu diskreditieren.</p>
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<div class="wp-block-media-text has-media-on-the-right is-stacked-on-mobile \&quot;wp-block-media-text" style="grid-template-columns:auto 40%"><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Es ist spannend zu beobachten, wie Debatten sich in ihrer Argumentation verändern, die Auswirkungen aber die gleichen bleiben. Seit Frauen sich selbst Räume geschaffen haben die ausschließlich ihnen zugänglich sind, gibt es Angriffe und Versuche, diese Räume zu diskreditieren.</p>
</div><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" width="1024" height="678" src="https://www.eggoe.at/wp-content/uploads/2023/05/hair-g3158f79c9_1920-1024x678.jpg" alt="Frauenfreiräume" class="wp-image-2124 size-full" srcset="https://www.eggoe.at/wp-content/uploads/2023/05/hair-g3158f79c9_1920-1024x678.jpg 1024w, https://www.eggoe.at/wp-content/uploads/2023/05/hair-g3158f79c9_1920-300x199.jpg 300w, https://www.eggoe.at/wp-content/uploads/2023/05/hair-g3158f79c9_1920-768x509.jpg 768w, https://www.eggoe.at/wp-content/uploads/2023/05/hair-g3158f79c9_1920-1536x1018.jpg 1536w, https://www.eggoe.at/wp-content/uploads/2023/05/hair-g3158f79c9_1920.jpg 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure></div>



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<div class="wp-block-column \&quot;wp-block-column\&quot; is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist kein Wunder – sind es doch genau jene Räume, aus denen sich in der Geschichte feministische Errungenschaften entwickelt hatten, die wir heute vielfach als selbstverständlich erleben. Ob Frauenwahlrecht, Frauenhäuser oder der Kampf um die Möglichkeit zum Schwangerschaftsabbruch: All das war in allgemein zugänglichen Räumen immer nur politisches Nebenthema geblieben. Denn wenn Männer mitsprechen, spielen die Anliegen von Frauen nur eine nachgeordnete Rolle. Es müsse erst an dieses oder jenes andere gedacht werden, bevor wir frauenspezifische Themen angehen. So jeweils die Argumentation in politischen Räumen egal welcher Gesinnung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Aufforderung zur Selbstbeschneidung</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch heute spielen Frauenfreiräume eine wichtige Rolle. Sowohl politische Räume als auch Schutzräume für Frauen sind weiterhin gesellschaftliche Notwendigkeit. Sie können sich nicht öffnen, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen. Wo immer begonnen wird, an dieser Exklusivität zu rütteln, werden Männer diese Möglichkeit in ihrem eigenen Interesse nutzen. Der primäre Vorwurf ist nicht, dass alle die Frauenräume inklusiver gestalten wollen, sie mit dem Ziel einer männerbestimmten Gesellschaft unterwandern wollen würden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jedoch kann eine starke Frauenbewegung niemals ihre eigenen Interessen hintanstellen, wenn sie in ihren Anliegen ernstgenommen werden möchte. Solange Frauen Schlechterbehandlung und Gewalt droht, gleicht die Aufforderung an Feministinnen, auch andere Interessen zu vertreten, der Aufforderung zur Selbstbeschneidung. Wieder sollten Frauen zusätzliche Aufgaben übernehmen, statt zumindest im Kampf gegen die eigene Schlechterstellung selbstbestimmt zu bleiben. Dass das nicht erfolgreich sein kann, liegt eigentlich auf der Hand. Denn einmal mehr würden dabei die Anliegen der Frau in der Masse untergehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute ist es aber eben genau diese Argumentation, die in jahrzehntelanger Arbeit geschaffene Frauenfreiräume in Gefahr bringt. Frauenfreiräume seien nicht inklusiv genug. Dabei ist das genau das Ziel dieser Räume. Sie sollen nicht inklusiv sein, sie sollen alle Personen exkludieren, die keine Frauen sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Unterdrückung lässt sich nicht „wegreden“</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mittlerweile wird Geschlecht immer wieder als eine Frage der Selbstzuschreibung verstanden. Selbst oder vielleicht eher vor allem im universitären Bereich wird die Debatte um Geschlecht und Identität ad absurdum geführt und mündet gern in linguistische Zerfleischung, die reale Unterdrückungsmechanismen ignoriert. Doch die Unterdrückung der Frau fußt nicht auf der Definition ihrer selbst, sondern ist tief verwurzelt in ihrem Körper. Einer Tatsache, die sich nicht wegsprechen lässt. Würde man das verneinen, so wäre es folglich die persönliche Schuld einer jeden einzelnen Frau, wenn sie individuell Unterdrückung erfährt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist sinnlos, Kategorien die unsere Gesellschaft faktisch prägen zu dekonstruieren und so zu tun, als existierten sie nicht. Dabei werden nämlich nicht die gesellschaftlichen Strukturen samt einhergehender Diskriminierung aufgelöst, sondern bestenfalls verschleiert. Schlimmstenfalls geraten bisherige Errungenschaften der Frauenbewegung in Gefahr. Durch die Infragestellung von Geschlechtskategorien ergeben auch Quoten, Statistiken und Räume spezifisch für Frauen keinen Sinn mehr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das heißt nicht, dass andere Freiräume und Kämpfe deshalb sinnlos oder nicht wert wären zu kämpfen. Jedoch sollten diese Kämpfe im Sinne einer freien Gesellschaft für alle nicht auf Kosten von Frauen gehen.</p>
</div>
</div>



<div style="height:51px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer \&quot;wp-block-spacer\&quot;"></div>
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