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NEIN zur Resolution zu „Konversionsbehandlungen“ (conversion practices) des Europarates am 28. Jänner 2026!

Schreiben Sie den Delegierten zum Europarat (PACE), denn Ihre Stimme zählt.
Aktivisten setzen sich seit Jahrzehnten beim Europarat für ihre Forderungen ein. Es ist an der Zeit, dass die Delegierten auch die Stimme der Bürger hören – Menschen, denen Realität, Fairness und die Rechte von Frauen und Kindern am Herzen liegen.
Die Parlamentarische Versammlung des Europarates (PACE) ist das beratende Gremium des Europarates, das sich aus Parlamentariern aus allen 46 Mitgliedstaaten zusammensetzt – auch aus Österreich. Sie verabschiedet Resolutionen und Empfehlungen, die die Menschenrechte und demokratischen Standards in ganz Europa prägen. Doch darf Menschenrechtspolitik nicht vereinfachen, wo es um komplexe Lebensthemen geht.
Sie können etwas bewirken, indem Sie heute an die Abgeordneten schreiben, die als PACE-Delegierte tätig sind.
Abgeordnete Namen u. E-Mails – zum Kopieren
| Mag. Dr. Martin Graf martin.graf@parlament.gv.at | Andreas Minnich andreas.minnich@parlament.gv.at |
| Petra Bayr petra.bayr@parlament.gv.at | Lisa Aldali lisa.aldali@parlament.gv.at |
| Dr. Susanne Fürst susanne.fuerst@parlament.gv.at | Doris Bures doris.bures@parlament.gv.at |
| Sandra Jäckel sandrajaeckel@gmx.at | Mag. Agnes Sirkka Prammer agnes-sirkka.prammer@parlament.gv.at |
| Mag. Dr. Andrea Eder-Gitschthaler andrea.eder-gitschthaler@parlament.gv.at | Johannes Schmuckenschlager johannes.schmuckenschlager@parlament.gv.at |
| MMMag. Dr. Axel Kassegger axel.kassegger@fpoe.at |
Das geht sehr einfach hier mit wenigen Klicks mit dem Tool auf der Athena Forum Webseite (auch für alle anderen Mitgliedsländer des Europarates)
https://athena-forum.eu/take-action/your-voice-matters-write-to-your-pace-delegate/
und/oder mit dem deutschsprachigen “Musterbrief” weiter unten an die E-Mail-Adressen der österreichischen Delegierten.
Oder mit einem selbst verfassten Text.
Bitte leiten Sie allfällige Reaktionen und Antworten an uns weiter.
Betrifft: NEIN zur Resolution „Für ein Verbot von Konversionspraktiken“ des Europarates am 28. Jänner 2026!
Sehr geehrte/r (Name einsetzen),
am 28. Januar 2026 wird die Parlamentarische Versammlung des Europarates (PACE) über die Resolution „Für ein Verbot von Konversionspraktiken” abstimmen:
https://rm.coe.int/doc-for-a-ban-on-conversion-practices-draft-report/4880299b1c
Das erklärte Ziel der Resolution erscheint lobenswert und ist verführerisch. „Konversionsbehandlungen“ an Homosexuellen sind unmenschlich und brutale Gewalttaten. Darüber sollte im gesamten Raum der Mitgliedsstaaten des Europarates Einigkeit bestehen.
Die Ausdehnung des Verbots von „Konversionspraktiken“ auf „gender identity“ und „gender expression“ führt zum exakten Gegenteil: Nicht geschlechtskonforme, mitunter lesbische oder schwule Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene werden auf einen medizinischen Pfad gestellt, der über Hormonbehandlungen zur Amputation von gesunden Körperteilen (Brüste, Penis) führt. Das endet in Medikamentenabhängigkeit, Irreversibilität und Sterilisation. Gesunde Minderjährige werden zu lebenslangen Patienten gemacht. Man vermittelt ihnen, sie seien im „falschen Körper“ und man könne diesen mit invasivsten Eingriffen „richtig“ machen.
Ein solches Konversionsverbotsgesetz wurde kürzlich in Österreich vom Nationalrat abgelehnt. Nicht zuletzt, weil es vorsah, gegen Eltern und selbst gegen Großeltern strafrechtlich vorzugehen, die die selbsterklärte Transidentität ihres Familienmitglieds nicht bestätigen wollen. Nun soll dieses Gesetz jedem Staat per Resolution des Europarates aufgenötigt werden?
Besorgte Bürger in ganz Europa verfolgen diese Abstimmung engmaschig. Wir erwarten Entscheidungen, die auf Basis von Differenzierung und Augenmaß getroffen werden. Sorgen Sie für den Schutz professioneller Autonomie, elterlicher Verantwortung und offener, evidenzbasierter Praxis.
Ich wende mich im Vorfeld dieser Abstimmung an Sie. Ich bitte Sie, persönlich Verantwortung zu übernehmen für den Schutz von nicht geschlechtskonformen Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen.
Stimmen Sie am 28. Januar 2026 mit NEIN gegen diese Resolution!
Hochachtungsvoll
Eigenen Namen einsetzen
P.S.:
Die Resolution des Europarates
- erweitert „Konversionspraktiken“ über die sexuelle Orientierung hinaus auf “gender identity” und “gender expression”, Konzepte, die ideologisch umstritten und medizinisch nicht definiert sind.
- strebt strafrechtliche Sanktionen gegen Psychotherapeuten, Pädagogen, Eltern und Sozialarbeiter an, die die selbsterklärte Transidentität eines Kindes nicht bestätigen.
- schlägt staatlich verordnete Schulungen und ideologische Konformität in Schulen, im Gesundheitswesen, in sozialen Diensten, bei Strafverfolgungsbehörden, Gerichten und religiösen Organisationen vor.
- stellt die Ablehnung der Doktrin der Geschlechtsidentität als schädlich dar, unterbindet Debatten und untergräbt die evidenzbasierte Versorgung, insbesondere für schutzbedürftige Kinder und Jugendliche.
Informative Links
- Elterninitiative ROGD Österreich – https://www.rogdoe.at/
- Athena Forum – https://athena-forum.eu/publications/briefing-a-deceptive-label-on-conversion-therapy-bans/
- Athena Forum – https://athena-forum.eu/updates/no-child-is-born-in-the-wrong-body-remove-gender-identity-from-the-conversion-therapy-resolution/
